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 Die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse Kärnten) verlieh der Regionalwärme Gruppe für die Umsetzung herausragender Projekte im Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung den BGF Preis 2020.

Ziel der Auszeichnung ist es aus dem Pool der BGF Gütesiegelbetriebe jene hervorzuheben, welche besonderen Einsatz bei der Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung an den Tag legen. Für jedes Bundesland werden 2 Unternehmen aus der Kategorie Klein- und Großbetrieb als Preisträger ausgezeichnet. Der BGF Preis wird alle 3 Jahre vergeben. Aufgrund der aktuellen COVID 19 Situation musste die ursprünglich in Wien geplante Verleihung abgesagt werden. An Stelle dessen fand die Verleihung in einem kleinen Rahmen im Gasthaus Kunsthandwerk in Liebenfels statt. Gemeinsam mit dem Sieger aus der Kategorie Großbetriebe = FLEX Althofen und den Vertretern der ÖGK durften wir (GF Johann Hafner und BGF Projektleiterin Sabrina Martin) den Preis stellvertretend für alle Mitarbeiter feierlich entgegennehmen.

Wir sind sehr stolz darauf, dass sich die Betriebliche Gesundheitsförderung in unserer gesamten Unternehmensgruppe, von einem anfangs als Projekt gestarteten Vorhaben, mittlerweile als wesentlicher Bestandteil in unsere gesamte Unternehmenskultur integriert hat. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht mit den gesetzten BGF Maßnahmen und Aktivitäten jeden Einzelnen Mitarbeiter auf individuelle Art und Weise zu erreichen um ein Gesundheitsbewusstsein auf allen Ebenen zu schaffen. Die ganzheitliche Unternehmensentwicklung der letzten Jahre, aber insbesondere auch die Auszeichnung mit dem BGF-Preis machen uns sehr stolz und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wir werden daher auch in den kommenden Jahren vermehrt Fokus auf weitere Maßnahmen legen, um unsere Mitarbeiter noch „gesünder“ zu machen.

Wir gratulieren auch der Firma FLEX nochmals recht herzlich zum Sieg in der Kategorie Großbetriebe.

 

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Montag, 03 Februar 2020 09:48

Regionalwärme Gruppe wird erneut ausgezeichnet

Das Team der Regionalwärme Gruppe freut sich über eine weitere besondere Auszeichnung.

Vergangenen Donnerstag wurde das regionale Unternehmen im Rahmen der Europäischen Biomassekonferenz für ihr herausragendes Heizwerk in der Wörtherseegemeinde Krumpendorf ausgezeichnet.

In Summe wurden sechs österreichische Heizwerkbetreiber am 23.01. in Graz von Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, geehrt. Bei der Regionalwärme Krumpendorf waren es Mut, Innovationsgeist und vorbildliche Heizwerkführung, was die Jury überzeugt hat.

Regionalwärme Geschäftsführer Johann Hafner freut sich über die Auszeichnung: „Ich kann mit Stolz behaupten, dass wir seit Jahren am richtigen Weg sind. Der Klimaschutz geht uns alle an und ich danke meinem Team und auch unseren Kunden für das Vertrauen, das in uns gesetzt wird!“

Hafner kann zurecht stolz sein, denn immerhin wurde die Regionalwärme Gruppe bereits mehrfach ausgezeichnet. Der Energy Globe des Landes Kärnten, der österreichische Umweltpreis, das BGF Gütesiegel und das EFK Zertifikat für Nachhaltigkeit zählen unter anderem dazu.

 

Foto 25 (APA) von links nach rechts:

Ing. Thomas Modritsch (Regionalwärme), BM Elisabeth Köstinger, GF Johann Hafner (Regionalwärme), Ing. Christoph Aste (Regionalwärme Partner)

 

Foto 14 (APA):
Bundesministerin Elisabeth Köstinger bei der Ehrung

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Donnerstag, 30 August 2018 08:04

Pressekonferenz Heizwerk Feldkirchen

Am 28.08.2018 erfolgte ein weiterer sehr wichtiger Meilenstein in der Projektumsetzungsphase "Biomasseheizwerk 3.0 Feldkirchen." Das Erscheinen zahlreicher, regionaler als auch überregionaler Medienpartner bestätigte das große Interesse und zeigte abermals wie wichtig das Thema Klimaschutz und erneuerbare Energie in Kärnten ist.

Mit unserem geplanten Biomasseheizwerk 3.0 wird die Stadt Feldkirchen jährlichen 4.880.000 kg CO2 einsparen können! In Kilometer entspricht dies einer Leistung von ca. 38.282.017 km - anders gesagt bedeutet dies jährlich 955 mal um die Welt zu fahren ! Im Rahmen der Presseveranstaltung wurde unsererseits nochmals die deutliche regionale Wertschöpfung des Projektes betont. Der Rohstoff, welcher für den Betrieb der Anlage notwendig sein wird, wird ausschließlich von regionalen Lieferanten aus der Umgebung angeliefert. Beim Bau des Biomasseheizwerkes und des Fernwärmenetzes setzen wir ebenso auf höchste österreichische Qualität und beziehen alle Komponenten und Dienstleistungen von Kärntner Betrieben und österreichischen Lieferanten.

Ein wesentliches Augenmerk im Rahmen dieser Veranstaltung legten wir besonders auf die Kommunikation der Synergien, welche wir im Rahmen der Projektplanungsphase ermitteln konnten und dementsprechend in der Projektumsetzungsphase realisieren werden.

Einerseits werden im Rahmen der Grabungsarbeiten für die Fernwärmerohrleitungen, Lehrverrohrungen für mögliche  Glasfaserkabel mit verlegt. Diese Zukunftstechnologie ist in allen größeren Städten bereits zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr weg zu denken und wird sich in den kommenden Jahren flächendeckend auch über kleinere Städte etablieren.  Ein Mehrwert durch eine schnellere, stabilere Internetverbindung mit deutlich höhere Datenmengenübertragung besteht insbesondere für Industrie und Gewerbe,  aber auch für private Haushalte. Um separate Grabungsarbeiten in den nächsten Jahren in Feldkirchen zu vermeiden, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden. Jede Feldkirchnerin und jeder Feldkirchner Betrieb kann in der jeweiligen Baustufe selbst darüber entscheiden, ob eine Glasfaser Verbindung bis zum Haus/Betrieb installiert werden soll oder nicht. 

Andererseits konnten wir einen weiteren regionalen Partner mit der Firma Kärnten Solar gewinnen. Am Dach des Biomasseheizwerks wird eine Photovoltaik Anlage errichtet, welche die Stadt mit zusätzlicher erneuerbarer Energie versorgen wird. Ein Bürgerbeteiligungsmodell verspricht allen interessierten Feldkirchnerinnen zusätzlich die Möglichkeit einer attraktiven Renditenschaffung über mehrere Jahre.  

Diese Investitionen stärken sowohl die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Feldkirchen, als auch die Qualität der Stadt als Lebens- und Wohlfühlraum.

 

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Letzte Woche wurde erklärt wie Wärme im Biomasseheizwerk erzeugt wird. Um die entstandene Wärme aus dem Heizwerk in das Fernwärmenetz zu transportieren bedarf es noch einigen zusätzlichen Vorgängen, welche im Heizwerk reibungslos funktionieren müssen, damit die Wärme in das Heizsystem der Kundinnen gelangt. Das Team der Regionalwärme Gruppe kann anhand einer eigens dafür programmierten Visualisierung sämtliche Vorgänge einsehen und Störungen zeitnah erkennen und beheben. Die folgende Grafik zeigt einen Auszug aus der Visualisierung am Beispiel Heizwerk Köttmannsdorf:

 

Erläuterung zur Grafik:

Zusätzlich zum Biomassekessel wird im Heizhaus zur Absicherung im Notfall, ein Ölkessel installiert. Dieser kommt ausschließlich dann zum Einsatz, wenn der Biomassekessel schwerwiegende Störungen aufweist und die Wärmeübertragung zu unseren Kundinnen dadurch nicht mehr gewährleistet werden kann. Der Pufferspeicher befindet sich ebenfalls im Heizhaus. Dieser dient zum Ausgleich der Spitzenlasen und ermöglicht es dem Biomassekessel immer gleichmäßig Wärme zu generieren. Die produzierte Wärme wird darin entsprechend gespeichert und kann genau dann genutzt werden, wenn diese benötigt wird.

Die im Heizwerk (Biomassekessel) erzeugte Wärme wird in Form von heißem Wasser mittels Netzpumpen über eigens dafür vorgesehene Rohre in das Fernwärmenetz und in weiterer Folge zu den einzelnen Wohnanlage oder Einfamilienhaus transportiert. Die Netzpumpe(n) befinden sich im Heizhaus– das Transportleitungssystem wird in die Erde verlegt und führt direkt vom Heizwerk zu den Anlagen der Kundinnen. Es besteht aus einer Vorlaufleitung (in der Grafik als Rot dargestellt), in welcher sich das heiße Wasser befindet und einer Rücklaufleitung (Blau), welche das abgekühlte Wasser beinhaltet.

In der Grafik ist ebenfalls ersichtlich, dass es in Köttmannsdorf 3 voneinander unabhängige Heizkreisläufe gibt.

 

 

Fernwärme LeistungssystemFernwärmerohre im Heizwerk

 

 

 

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Freitag, 17 Februar 2017 10:43

Das Biomasseheizwerk - so entsteht Wärme

 

 

Die Regionalwärme Gruppe plant, baut und betreibt Biomasseheizwerke und die zugehörigen Fernwärmenetze. Doch wie funktioniert eigentlich der Großteil unserer Biomasseheizwerke?

 

 

 

 

Im ersten Schritt ist vorab klarzustellen, dass die Biomasseheizwerke der Regionalwärme Gruppe durch die Verbrennung von hochwertiger Biomasse Wärme und keinen Strom erzeugen!

Wir verwenden für die Produktion der Wärme ausschließlich Biomasse aus Holz in Form von Hackschnitzel, welche wir regional von unseren Lieferanten beziehen.

Der Brennstoff wird beim jeweiligen Heizwerk vor Ort mittels LKW oder Traktor, direkt in einen sogenannten Schubboden abgeladen.

Dieser hat meist ein Fassungsvermögen von 200-500 Schüttraummeter Holz - in den Wintermonaten zu Spitzenlasten kann sich der Bedarf pro Tag auf bis zu 150 Schüttraummeter Holz erstrecken.

 Schubboden

Mittels Schubbodenförderungssystem wird je nach Bedarf das Material selbstständig in den Biomassekessel befördert, in welchem es dann in weiterer Folge verbrannt wird.

Das bei der Verbrennung entstandene Abgas wird durch einen Rauchgasfilter von Flugasche gereinigt. Mittels Kondensation wird dem Rauchgas die Restenergie im Kondensator entzogen und nach Außen (über den Kamin) abtransportiert.

Die entzogene Wärme geht dabei jedoch nicht verloren, sondern kommt über den so genannten Wärmetauscher wieder in die Anlage zurück und gelangt dadurch in die Fernwärmeleitung.

Quelle: in Anlehnung an Korkisch Haustechnik

 Quelle Grafik: in Anlehnung an Korkisch Haustechnik

 

Der Brennstoff Holz wird als CO2 neutral bezeichnet, da beim Verbrennen lediglich das CO2 wieder freigesetzt wird, welches der Baum im Vorfeld für sein Wachstum benötigt.

 

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Auch die Stadtgemeinde Feldkirchen entschloss sich dazu einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele (Pariser Abkommen - Verringerung des weltweiten CO2 Ausstoßes von Treibhausgasen um ein Viertel bis 2030!)  zu leisten.  Ab 2017 setzt Feldkirchen auf umweltfreundliche Fernwärme, geplant und verwirklicht durch das Team der Regionalwärme Gruppe.

Bis 2020 wird dafür gesorgt ein flächendeckendes Fernwärmenetz in der Bezirksstadt zu errichten.

Symbolfoto

Ein modernes Biomasseheizwerk wird auf dem Dulle-Areal an der Gurktaler Straße errichtet. Die Fernwärmeleitung wird ausgehend vom Standort in mehreren Bauabschnitten verlegt und im Vollausbau 2020 rund 14 km betragen und 300 Einzelfeueranlagen ersetzen. Damit kann eine Einsparung an fossilen Brennstoffen bewirkt werden, dies führt zu einer jährlichen Reduktion von ca. 2880 Tonnen CO 2. Angesichts der Tatsache, dass zur Erreichung des Pariser Abkommens (so genanntes Zwei-Grad-Ziel) weltweit 42 Milliarden Tonnen CO2 bis 2030 eingespart werden müssen, zeigt dies den akuten Handlungsbedarf jedes Einzelnen. Wir hoffen, dass auch dieses Vorzeigeprojekt viele weitere Gemeinden und Städte in den nächsten Jahren dazu veranlassen wird, flächendeckend auf Energie aus erneuerbaren Energieträgern umzurüsten.

 

Symbolfoto

 

Die Wärmeversorgung im geplanten Biomasseheizwerk Feldkirchen erfolgt ausschließlich durch den Rohstoff Holz, welcher durch heimische, regionale Land- und Forstwirte in das neue Werk angeliefert wird.

Zusätzlich setzten wir bei diesem Projekt, sowie in unseren innovativen Heizwerken in Ebenthal und Krumpendorf, auf weitere umweltfreundliche Energiequellen zur Unterstützung der Wärmegewinnung.  Eine Großsolaranlage und eine Industriewärmepumpe kommen zum Einsatz.

Solaranlage HW Krumpendorf

 

Die Regionalwärme Gruppe befindet sich bereits mitten in der Planung und freut sich darauf vielen Feldkirchner Haushalten dabei zu helfen aktiv einen Beitrag zur Energiewende zu leisten - sorgen wir doch gemeinsam dafür, dass auch wir den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde hinterlassen!

Alle Interessenten können sich ab sofort im Büro der Regionalwärme Gruppe oder direkt bei unserem Ansprechpartner für das Projekt Feldkirchen melden:

 

Ing. Thomas Modrtisch BSc & Raphael Krupka BA

0699 / 119 406 55 - modritsch@regionalwaerme.at

0699/ 182 030 23 - krupka@regionalwaerme.at

 

 

Wir freuen uns darauf gemeinsamen mit Ihnen einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu leisten!

 

 

 

 

 

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