News 26. November 2018

Verteigungsministerium setzt auf Regionalwärme

Am Bild zu sehen: v.l. Fachoberinspektor Diethard Sauerbier (Leiter Gebäudeaufsicht Khevenhüller-Kaserne), Geschäftsführer Regionalwärme Ing. Thomas Modritsch, Geschäftsführer und Gründer Regionalwärme Gruppe Hannes Hafner,  Oberstleutnant Alexander Raszer (Kommandant des Jägerbataillons 25/Khevenhüller-Kaserne), Amtsdirektor Ing. Jürgen Goriup (Bautechniker im Militärservicezentrum 11) und  Amtsdirektor Gerald Wrann (Referent Infrastruktur/Militärkommando Kärnten). Bildrechte: Michael Steinberger

 

Das österreichische Bundesheer setzt seit Kurzem auch an zwei weiteren Kasernenstandorten in Klagenfurt auf eine nachhaltige, regionale Wärmeversorgung!

Die Regionalwärme Gruppe wurde 2017 von der Bioenergiezentrum GmbH mit dem Bau der rund 14 Kilometer langen Fernwärmetransportleitung von Liebenfels nach Klagenfurt beauftragt.

2016 ging die Regionalwärme unter der Geschäftsführung von Johann Hafner und Herrn Mag. Jakob Edler aus einer öffentlichen Ausschreibung als bester Bieter hervor. Somit lag es nahe, die eigenen Kunden auch mit der verfügbaren Abwärme aus Biomasse zu versorgen.

Die Umrüstung der bestehenden Ölkesselanlagen erfolgt(e) im November 2018 (Khevenhüller Kaserne) bzw. Frühling 2019 ( Laudon Kaserne) . Drei bestehende Ölkesselanlagen wurden durch die Umrüstung auf Wärme aus Biomasse ersetzt.

Die Khevenhüller Kaserne hat einen Gesamtwärmebedarf von jährlich 4.800 MWh. Dies entspricht in etwa dem Gesamtjahresbedarf von 1000 Wohnungen. Durch die Versorgung der Regionalwärme, mit einem erneuerbaren, CO2 neutralen Energieträger können alleine in diesem Gebäude jährlich rund 600.000 Liter Heizöl bzw. 1.730 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Laudon Kaserne, welche  2019 auf umweltfreundliche Regionalwärme umgestellt wird, hat beinahe das idente Einsparpotenzial. Somit werden mit den beiden Gebäudekomplexen in Summe 1.200.000 Liter Heizöl und 3.460 Tonnen an CO2 Emissionen jährlich eingespart! Das österreichische Bundesheer leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Umweltziele und zur Sicherung einer nachhaltigen, enkeltauglichen Zukunft!

Neben dem positiven Umwelteffekt, leistet der Umstieg zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung. Im Einzugsgebiet konnten neben der Khevenhüller Kaserne auch noch die ehemaligen, angrenzenden Bundesheer Wohnhäuser sowie der OBI Markt und die Malerei Trapp als Abnehmer, umweltfreundlicher Wärme gewonnen werden.

 

News 29. November 2017

Aktuelle Studie bestätigt „Heizen mit Biomasse“ zahlt sich aus - nachhaltig, effizient und zukunftstauglich!

Aufgrund der aktuellen Temperaturentwicklung, wird es spätestens jetzt Zeit sich mit dem Thema Heizen auseinanderzusetzten. Wer nachhaltig denkt sollte die Entwicklungen der unterschiedlichen Heizformen in den letzten Jahren, aber auch zukünftige Expertenprognosen dabei berücksichtigen.

Glaubt man den aktuellen Prognosen vieler Meteorologen, erwartet uns in Österreich 2017/2018 ein kalter Winter.

Obwohl Heizen mit Öl, insbesondere in Österreich als Auslaufmodell gilt setzten noch vermehrt Haushalte (meist aufgrund der niedrigen Preise im vergangenen Jahr) auf diese Heizvariante . Die Ölimporte betragen in Österreich jährlich zwischen 3-9 Milliarden Euro , führen zu einer deutlich negativen Handelsbilanz und schädigen die heimische Wirtschaft!

Betrachtet man zusätzlich die Öl- und Heizölpreisentwicklung der letzten Monate in Österreich bzw. Kärnten, wird auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht klar deutlich, dass sich die Preise deutlich nach oben bewegen. Im Vergleich zu erneuerbaren Energieträgern, wie beispielsweise Wärme auf Basis von Biomasse (jährliche Preisschwankungen ca. 1%) , sind die Ölpreise sehr instabil und deutlichen Schwankungen (September-November 2017 =ca. 12,5%) unterworfen.

 

Auch ein Monatsvergleich der in Österreich am häufigsten verwendeten Energieträger zeigt das Potential heimischer Biomasse. Heizen mit Biomasse fördert die regionale Wertschöpfung, ist nachhaltig und zählt zu den günstigsten Energieträgern im Brennkostenvergleich, wie auch eine aktuelle Studie der TU Wien belegt. Heizöl und Erdgas schneiden insbesondere aufgrund der starken Preisschwankungen sehr schlecht ab, wohingegen sich Heizungen mit Scheitholz, Hackgut oder Pellets als sehr konkurrenzfähig erweisen. Die Studie bestätigt die tragende Rolle, welche der Biomasse als einer der bedeutendsten Heizformen der Zukunft, zugesprochen wird ! Die ausführliche Studie befindet sich zum Nachlesen im Anhang.

 Quelle: proPellets, Landwirtschaftskammer Österreich, E-Control, IWO; Stand November 2017

Entscheiden auch Sie sich für eine langfristig, nachhaltige, preisstabile Erzeugung Ihrer Wärme! Gerne beraten wir Sie über entsprechende Anschlussmöglichkeiten an die Regionalwärme.

Regionalwärme Gruppe

St. Gandolf 4/3
9071 Köttmannsdorf / Kärnten

Mo-Do: 08:00 - 16:00 Uhr

Fr:  08:00 - 12:00 Uhr

T: +43 (0) 4220 / 26271
F: +43 (0) 4220 / 26271-4
E: office@regionalwaerme.at