News 10. Dezember 2018

Kärnten Airport heizt mit Regionalwärme

Am Kärnten Airport wurde mit dem Ausbau der alten Ölheizung und der Umrüstung auf erneuerbare Energieträger auf Basis Biomasse eine maßgebende Richtungsänderung zur Schonung der Umwelt gesetzt.

Bei der Projektvergabe wurde von Seiten des Flughafens besonderes Augenmerk auf Regionalität, Qualität und Zuverlässigkeit gelegt. Mit unserer Unternehmensgruppe wurde hinsichtlich dieser hohen Anforderungen ein Projektpartner gefunden und wir sind sehr stolz darauf dieses Projekt umsetzen zu dürfen. Von der Detailplanung bis hin zur einwandfreien Inbetriebnahme wurden sämtliche Prozesse vom Team der Regionalwärme bewerkstelligt. Der Kesseleinbau, unter der organisatorischen Leitung von Stefan Grumet erfolgte dank der einwandfreien Koordination aller beteiligten Partner nahezu in Rekordzeit - und zur absoluten Zufriedenheit des Auftraggebers!

Kurze Information zum Projekthintergrund:

Die bisherige Wärmeversorgung am Flughafen Klagenfurt erfolgte durch Heizöl leicht. Der jährliche Ölverbrauch lag in etwa bei rund 400.000 Liter Heizöl! Ein Umstieg auf erneuerbare Energieträger war dem Kärnten Airport ein dringendes Anliegen und soll sowohl für die Stakeholder, Interessensgruppen als auch in der Bevölkerung ein deutliches Zeichen zur Reduktion des Ressourcenverbrauches und zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität unserer Landeshauptstadt setzen. Der jährliche CO2 Ausstoß lag bei rund 1440 Tonnen pro Jahr. Durch den Umstieg auf erneuerbare Energieträger kann somit ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Umwelt erzielt werden - eine vergleichbare Einsparung könnte ebenso mit der Umrüstung von ca. 600 Wohnungen von Öl auf Biomasse erzielt werden !

Der bestehende Ölofen inklusive der gesamten technischen Vorrichtungen und des Öltanks wurden demontiert. Innerhalb eines Tages wurde der neue, 20 Tonnen schwere Pelletskessel überstellt und im vorgesehenen Heizraum des Flughafens eingebracht. Im Außenbereich wurde eine Doppelstockcontaineranlage zur Bevorratung des notwendigen Rohstoffes errichtet. Das Fassungsvermögen des Containers beträgt in etwa 45-50 Tonnen von nachhaltigem, CO2 neutralen Rohstoff (Pellets) und wird zurzeit einmal wöchentlich befüllt. Erwähnenswert ist neben der schnellen Umsetzung die Tatsache, dass während des gesamten Umsetzungszeitraums von 3 Wochen die Wärmeversorgung des Flughafens zu jedem Zeitpunkt zur Gänze gewährleistet werden konnte.

Der 1000 kW Kessel ging mit 15 November 2018 in Betrieb. Über eine installierte online Visualisierung werden sowohl die Rohstoffversorgung als auch der reibungslose technische Betrieb der Anlage 24 Stunden täglich überwacht und gewährleistet. Die „Testbetriebsphase“ wurde einwandfrei bewerkstelligt, womit einem kalten Winter nichts mehr im Weg steht.

 

 

News 29. November 2017

Aktuelle Studie bestätigt „Heizen mit Biomasse“ zahlt sich aus - nachhaltig, effizient und zukunftstauglich!

Aufgrund der aktuellen Temperaturentwicklung, wird es spätestens jetzt Zeit sich mit dem Thema Heizen auseinanderzusetzten. Wer nachhaltig denkt sollte die Entwicklungen der unterschiedlichen Heizformen in den letzten Jahren, aber auch zukünftige Expertenprognosen dabei berücksichtigen.

Glaubt man den aktuellen Prognosen vieler Meteorologen, erwartet uns in Österreich 2017/2018 ein kalter Winter.

Obwohl Heizen mit Öl, insbesondere in Österreich als Auslaufmodell gilt setzten noch vermehrt Haushalte (meist aufgrund der niedrigen Preise im vergangenen Jahr) auf diese Heizvariante . Die Ölimporte betragen in Österreich jährlich zwischen 3-9 Milliarden Euro , führen zu einer deutlich negativen Handelsbilanz und schädigen die heimische Wirtschaft!

Betrachtet man zusätzlich die Öl- und Heizölpreisentwicklung der letzten Monate in Österreich bzw. Kärnten, wird auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht klar deutlich, dass sich die Preise deutlich nach oben bewegen. Im Vergleich zu erneuerbaren Energieträgern, wie beispielsweise Wärme auf Basis von Biomasse (jährliche Preisschwankungen ca. 1%) , sind die Ölpreise sehr instabil und deutlichen Schwankungen (September-November 2017 =ca. 12,5%) unterworfen.

 

Auch ein Monatsvergleich der in Österreich am häufigsten verwendeten Energieträger zeigt das Potential heimischer Biomasse. Heizen mit Biomasse fördert die regionale Wertschöpfung, ist nachhaltig und zählt zu den günstigsten Energieträgern im Brennkostenvergleich, wie auch eine aktuelle Studie der TU Wien belegt. Heizöl und Erdgas schneiden insbesondere aufgrund der starken Preisschwankungen sehr schlecht ab, wohingegen sich Heizungen mit Scheitholz, Hackgut oder Pellets als sehr konkurrenzfähig erweisen. Die Studie bestätigt die tragende Rolle, welche der Biomasse als einer der bedeutendsten Heizformen der Zukunft, zugesprochen wird ! Die ausführliche Studie befindet sich zum Nachlesen im Anhang.

 Quelle: proPellets, Landwirtschaftskammer Österreich, E-Control, IWO; Stand November 2017

Entscheiden auch Sie sich für eine langfristig, nachhaltige, preisstabile Erzeugung Ihrer Wärme! Gerne beraten wir Sie über entsprechende Anschlussmöglichkeiten an die Regionalwärme.

Regionalwärme Gruppe

St. Gandolf 4/3
9071 Köttmannsdorf / Kärnten

Mo-Do: 08:00 - 16:00 Uhr

Fr:  08:00 - 12:00 Uhr

T: +43 (0) 4220 / 26271
F: +43 (0) 4220 / 26271-4
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